Ertüchtigung der Kläranlage

Umsetzung des Maßnahmenprogramms 2015-2021

Der Gemeindevorstand wurde am 22. Mai vom Bauamt über die Umsetzung des Maßnahmenprogramms 2015 – 2021 und die damit verbundene Änderung der Einleitegenehmigung informiert. Am 21. September kam auf Nachfrage die Bestätigung, dass die anfallenden Kosten der erforderlichen Ertüchtigungsmaßnahmen in 2018 über die Abwasserabgabe verrechnet werden können. Die geschätzten Kosten von 250.000€ können somit mit der Abwasserabgabe in den Jahren 2016 bis 2018 mit 158.091,- € (Ansatz im Haushalt 2018) gegenfinanziert werden. Grundlage hierfür ist, dass gemäß Änderungsbescheid der Grenzwert von Pges ab 01.01.2019 auf 0,7 mg/l gesenkt werden kann.
Mit Schreiben vom 9. Oktober definiert das RP Darmstadt die Vorgaben des Grenzwertes ortho-Phosphat neu. Der Grenzwert gilt als eingehalten, wenn der 80 Perzentilwert der Ergebnisse eines Monats kleiner oder gleich 0,2 mg/l beträgt und kein Ergebnis diesen Wert um mehr als 100% übersteigt. Diese Regelung soll im kommenden Festsetzungsbescheid mit aufgenommen.

Errichtung einer Photovoltaikanlage auf der Kläranlage

Hierzu werden im Haushalt 2017 Mittel in Höhe von 200.000 € bereitgestellt. In einem ersten Schritt muss zuvor zwischen Trafostreifen und Kläranlage eine gesonderte Zähl-, Mess- und Regeltechnik installiert werden, die im Notfall auch  komplett vom örtlichen Netz getrennt werden kann. Dazu ist der Bau eines separaten Schalthauses unerlässlich. Der Gemeindevorstand hat beschlossen, hierzu ein Schalthaus in Fertigbauweise errichten zu lassen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 60.000 € und sind in den Kosten der Gesamtmaßnahme enthalten.

Kläranlage Groß-Zimmern, Einleitgenehmigung, Änderungsbescheid vom 17.03.2017

Im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie, Umsetzung Maßnahmenprogramm 2015 – 2021 möchte das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über die Regierungspräsidien Änderungen für die Einleitgenehmigungen der Kläranlagen in Hessen herbeiführen. Schwerpunktmäßig sollen in diesem Programm Maßnahmen zur Phosphorreduzierung bis 2018 umgesetzt werden. Konkret informiert darüber wurde ab Februar 2016.
Nach zuletzt gültigem Einleitbescheid gab bzw. gibt es für den Phosphor folgende Grenzwerte:
- zur Zeit:     Pges = 1,6 mg / l
- ab 01.07.17:     Pges = 1,0 mg / l
Gemäß Änderungsbescheid vom 17.03.2017 ist zukünftig ein Überwachungswert von Pges = 0,7 mg / l einzuhalten (ab 01.01.2019). Der geplante Grenzwert ortho-Phosphat von 0,2 mg / l wurde zunächst nicht mit aufgenommen, wird aber vermutlich zu späterer Zeit ergänzt. Verschiedene Stellungnahmen unsererseits, nach einem ersten Entwurf des RP`s zum neuerlichen Änderungsbescheid, haben dazu geführt, dass sowohl der Ortho-Phosphat-Grenzwert zunächst nicht festgeschrieben wurde, als auch die Festlegung des Gültigkeitszeitpunktes von 01.01.2018 auf 01.01.2019 verschoben wurde. Die Folge des neuen Änderungsbescheides sind jedoch erneute Baumaßnahmen, die wie folgt aussehen:
- Ertüchtigung der Phosphorfällung durch Herstellen von 2 weiteren Zugabestellen
  (jeweils zwischen
   Belebung und Nachklärung mit jeweiligem Fällmittellager und Dosierstation.
- Anordnung von 2 zusätzlichen Onlinemessungen
- Verbesserung der hydraulischen Verhältnisse im Nachklärbecken 1
   (altes NK-Becken)
Die Bautätigkeiten müssen im nächsten Jahr ausgeführt werden. Geschätzte Kosten sind 250.000,00 €.
 

Fachbereich Abwasserbeseitigung, Kläranlage, hochkonzentrierte Abwässer
Vor Beginn der Planungen zur Kläranlagenerweiterung wurden bei Einleitungen von hochkonzentrierten Abwässern, beispielsweise für den chemischen Sauerstoffbedarf, Konzentrationen im nicht messbaren Bereich von weit über 2000 mg/l festgestellt. Trotz intensiver Suche konnten keine Verursacher ermittelt werden. Nach Rücksprache mit dem Kläranlagenpersonal hat sich die Sachlage sehr entschärft. Derzeit kommen bei Stoßbelastungen, die nach wie vor vorkommen, Abwässer in einer Schadstoffkonzentration für den Chemischen Sauerstoffbedarf von ca. 1200 mg/l in erhöhter Form vor. Bei Werten von 600 – 800 mg/l spricht man von normalen Schadstoffkonzentrationen. Die Anzahl der Stoßbelastungen hat sich auf ca. 30 Prozent reduziert. Nach wie vor gibt es auch immer wieder erhöhte Einleitungswerte beim Nitrat, die allerdings unregelmäßig anfallen. Diese Belastungen sind weit verbreitet und kein alleiniges Problem der Kläranlage Groß-Zimmern.

Mitteilung des Bürgermeisters in der Gemeindevertretersitzung am 6. Juni 2017

Erweiterung Kläranlage, Beauftragungen und Kosten – 3. Quartal

Stand Entwurfsplanung (April 2013)
Rohbau + Ausbaugewerke:                                 ca. 2.088.450,00 Euro
Maschinentechnische Ausrüstung:                    ca.    590.365,00 Euro
Elektrotechnische Ausrüstung:                           ca.    461.720,00 Euro
Nebenkosten                                                          ca.    628.100,00 Euro
Gesamt:                                                                   ca. 3.768.635,00 Euro

Stand zum 01.10.2015:

Auftragsvergaben:                                                    3.267.584,72 Euro
Kostenschätzung:                                                     3.768.635,00 Euro
bisher verausgabt:                                                    1.854.897,85 Euro
 

Die Auftragsvergaben setzen sich wie folgt zusammen:
Planungs-, Vermessungs- u. Nebenkosten:                              447.607,24 Euro (brutto)
Beauftragungen ausführende Firmen                                     2.819.977,48 Euro (brutto)

  Groß-Zimmern, 15. Dezember 2015

Bodenplatte im Kombibecken ist betoniert

Bei dem Zwischenpumpwerk wurde die Decke über dem Kellergeschoss betoniert, verschiedene Wandscheiben des anschließenden Schachtbauwerkes im Kellergeschoss müssen noch betoniert werden.
Bei dem Kombibecken wurde die Bodenplatte am 22.05.2015 betoniert, die ersten Pumpen der Grundwassererhaltung wurden bereits an der tiefsten Stelle des Kombi-Beckens zurückgebaut.
Bezüglich der Kostenentwicklung ist mitzuteilen, dass sich die Beauftragungen an auszuführende Firmen mit Stand 01. April 2015 auf bisher 2.783.207,54 € brutto belaufen. Die Kostenschätzung für die vergebenen Gewerke lag bei 3.140.000 €. Im Rahmen der Unterhaltung der Kläranlage muss an 18 Anlagenteilen die Blitzschutzanlage erneuert werden. Hier wurde der Auftrag an eine Fachfirma zum Preis von 23.346,91 vergeben.

 

Groß-Zimmern, den 26. Mai 2015

Baumaßnahme verzögert sich

Nachdem bereits im letztem Jahr die Hauptgewerke vergeben wurden, liegen wir aktuell im geplanten Kostenrahmen. Mit Hochdruck wird derzeit an der sehr umfangreichen Grundwasserhaltung gearbeitet. Da diese noch nicht zum Abschluss gekommen sind, verzögert sich die Gesamtbaumaßnahme um ca. 4 Wochen.

Groß-Zimmern, im März 2015

Spatenstich zur Ertüchtigung der Kläranlage

Gemeinde Groß-Zimmern investiert 3,7 Millionen Euro in eine bessere Abwasserqualität

200 Tonnen Stahl und 6000 Meter Kabel werden innerhalb des nächsten Jahres auf der Groß-Zimmerner Kläranlage verbaut und verlegt. Dies sind nur einige zahlreicher imposanter Zahlen, die am Mittwoch Ingenieur Lutz Unger aus Anlass des Spatenstiches zur Ertüchtigung der Groß-Zimmerner Kläranlage preisgab. Nach der Fertigstellung des zweiten Kombibeckens, mit Nachklärung und Belebung erfüllt die Gemeinde Groß-Zimmern dann sowohl die Forderung des Regierungspräsidium Darmstadt nach einer so genannten Zweistraßigkeit der Abwasserbehandlungsanlage, wie auch die Einhaltung der verschärften EU-Grenzwerte zur Verbesserung der Wasserqualität.

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spatenklär.jpg

Mit einem offiziellen Spatenstich wurde jetzt der Startschuss zur Ertüchtiugung der Kläranlage gegeben

aktualisiert am: 15.11.2017 von: Hans-Peter Wejwoda
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